![]() Zitate, Sprüche, Weisheiten und Aphorismen für alle Lebenslagen |
|||
|
Startseite Zitate suchen Impressum Zitate über Menschliches Streben Menschliches Tun Menschliches Sein Welt und Umwelt Anlässe Geburtstag Hochzeit Geburt und Taufe Konfirmation Abschied, Tod, Trauer Karneval Ostern Muttertag Weihnachten Silvester/Neujahr Des Weiteren Lustiges Lehrreiches Reime und Verse |
Zitate Arbeit (4)Wenn Arbeit etwas Schönes und Erfreuliches wäre, dann hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen. (Kubanische Weisheit) Eine seltsame Sucht beherrscht die Arbeiterklasse aller Länder, in denen die kapitalistische Zivilisation herrscht. Diese Sucht, die Einzel- und Massenelend zur Folge hat, quält die traurige Menschheit seit zwei Jahrhunderten. Diese Sucht ist die Liebe zur Arbeit, die rasende, bis zur Erschöpfung der Individuen und ihrer Nachkommenschaft gehende Arbeitssucht. (Paul Lafargue) Wenn die Arbeiterklasse sich das Laster, welches sie beherrscht und ihre Natur herabwürdigt, gründlich aus dem Kopf schlagen und sich in ihrer furchtbaren Kraft erheben wird, nicht um die famosen "Menschenrechte" zu verlangen, die nur die Rechte der kapitalistischen Ausbeutung sind, nicht um das "Recht auf Arbeit" zu proklamieren, das nur das Recht auf Elend ist, sondern um ein ehernes Gesetz zu schmieden, das jedermann verbietet, mehr als drei Stunden pro Tag zu arbeiten, so wird die alte Erde, zitternd vor Wonne, in ihrem Innern eine neue Welt sich regen fühlen . . . (Paul Lafargue) Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Produktion. (Karl Marx) Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, daß sie verdummen. (Oscar Wilde) Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück. (Gottfried Benn) Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. (Mahatma Gandhi) Arbeit hat für mich etwas Faszinierendes. Ich kann stundenlang davorsitzen und sie anschauen. (Jerome Klapka Jerome) Aufstehen, Straßenbahn, vier Stunden Büro oder Fabrik, Essen, Straßenbahn, vier Stunden Arbeit, Essen, Schlafen, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, immer derselbe Rhythmus - das ist sehr lange ein bequemer Weg. Eines Tages steht aber das ‘Warum’ da, und mit diesem Überdruss, in den sich das Erstaunen mischt, fängt alles an. (Albert Camus) ... Mit wenigen Ausnahmen hatte der römische Arbeiter, selbst der Sklave, sechs heutiger 60-Minuten-Stunden im Winter und sieben im Sommer zu arbeiten. Man begann möglichst früh mit der Arbeit, um möglichst früh „Feierabend“ zu haben, speziell um die öffentlichen Bäder aufzusuchen, in die der Freie ebenso wie der Unfreie ungehinderten Zugang hatten. Die römische Badekultur erreichte um die Zeitenwende nicht nur ihren Höhepunkt, sondern auch ihre optimale populäre Breitenwirkung. (Wolfgang Altendorf) In der Tat verfügte der Römer, gleichgültig welchen Standes, über sehr viel Freizeit, in der Regel nämlich 17 oder 18 Stunden pro Tag. Da es zusätzlich eine schier unglaubliche Anzahl Festtage in Rom gab, lag die durchschnittliche Arbeitszeit in der Woche deutlich unter 30 Stunden, also weit unter dem, was heute in den Industriestaaten gearbeitet und als nicht zu unterschreitendes Mindestmaß angenommen wird... (Wolfgang Altendorf) |
||