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Zitate Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft (1)


Wer sich an seine Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
(George Santayana)


Geschichte hat keinen Sinn, der wird ihr gegeben, und zwar immer einer, der den Wünschen für die Zukunft entspricht. Die Ziele der Gegenwart bestimmen also die Bewertungen der Vergangenheit. Und da Bewertung auch Schwerpunktfestlegung und Auswahl bedeutet, schreibt jede Gegenwart die Geschichte neu, behauptet: so sei sie gewesen, und diese und jene Lehren könne man aus ihr ziehen.
(Günter de Bruyn)


Wer die Zukunft erforschen will, muß die Vergangenheit kennen.
(Cinesische Weisheit)


Die Überzeugung, daß die Vergangenheit besser sei als die Gegenwart, hat auch im der Vergangenheit immer überwogen.
(H. Greely)


Sich seiner Vergangenheit bewußt zu sein, heißt Zukunft haben.
(Hans Lohberger)


Kluge Männer pflegen nicht grundlos und zu Unrecht zu sagen, wer die Zukunft voraussehen wolle, müsse die Vergangenheit betrachten, denn alle Begebenheiten auf dieser Welt haben immer ihr Seitenstück in der Vergangenheit. Dies kommt daher, daß sie von Menschen vollbracht werden, die stets von den gleichen Leidenschaften beherrscht sind oder waren. Dieselben Ursachen müssen aber notwendigerweise dieselben Wirkungen haben.
(Machiavelli)


Ein Mensch wird dann alt, wenn sich seine Gedanken mehr mit der Vergangenheit als mit der Gegenwart beschäftigen.
(Colette)


Die Historiker schreiben die Geschichte dauernd um, indem sie Aufzeichnungen aus der Vergangenheit neu interpretieren (d.h. neu organisieren). Und wenn die einheitlichen Reaktionen (Kategorisierungen) des Gehirns Teil der Erinnerung werden, dann werden sie ebenfalls als Teil der Bewußtseinsstruktur neu organisiert. Zu Erinnerungen werden sie, weil sie einen Teil dieser Struktur und damit auch einen Teil des Ichgefühls ausmachen; mein Ichgefühl atammt aus der Gewißheit, daß meine Erlebnisse sich auf MICH beziehen, auf die Person, die sie hatte. Deshalb ist das Gefühl für die Vergangenheit, für Geschichte und Erinnerung ein Teil der Erschaffung des Ich.
(Israel Rosenfield)








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