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Zitate Wirklichkeit (3)Wir leben nicht in der Realität, sondern in einer Surrealität, einer Welt, geprägt durch Wertungen und Ängste, Gewinn und Verlust, Lohn und Strafe, Vertrautheit und Fremdheit. (Robert C. Solomon) So gesehen sind Augen also ein Beweis für die Existenz der Sonne. So, wie Beine ein Beweis sind für das Vorhandensein festen Bodens und ein Flügel ein Beweis für die Existenz von Luft. Deshalb dürfen wir auch vermuten, daß unser Gehirn ein Beweis ist für die reale Existenz einer von der materiellen Ebene unabhängigen Dimension des Geistes. (Hoimar von Ditfurth) Geist gibt es in der Welt nicht deshalb, weil wir ein Gehirn haben. Die Evolution hat vielmehr unser Gehirn und unser Bewußtsein allein deshalb hervorbringen können, weil ihr die reale Existenz dessen, was wir mir dem Wort Geist meinen, die Möglichkeit gegeben hat, in unserem Kopf ein Organ entstehen zu lassen, das über die Fähigkeit verfügt, die materielle mit dieser geistigen Dimension zu verknüpfen. (Hoimar von Ditfurth) Hierher [zur Analogiebildung] gehört auch die angeborene Neigung, selbst das Unstrukturierte zu strukturieren. Man denke an die Sternbilder, die, sind sie einmal gesehen, nichts mehr von ihrer Deutlichkeit verlieren, auch wenn man sich klargemacht hat, daß ihnen in der Raumordnung der Sterne nichts Reales entspricht. (Rupert Riedl, "Biologie der Erkenntnis") Wenn die Türen der Wahrnehmung offenstünden, würde dem Menschen alles erscheinen, wie es ist - unendlich. Denn der Mensch hat sich selbst so abgeschlossen, daß es alles durch die engen Spalten seiner Höhle sieht. (Wiliam Blake) Wir sind alle wie Gefangene in einem runden Turm, die nur durch fünf Mauerschlitze [die fünf Sinne] auf die Landschaft draußen blicken können. Es ist vermessen anzunehmen, daß wir die ganze Landschaft durch diese Schlitze wahrnehmen könnten - obgleich es meiner Meinung nach einige Anhaltspunkte dafür gibt, daß dem Gefangenen hin und wieder ein Blick von der Turmspitze gestattet ist. (Raynor Johnson) Wenn das Gehirn ein Organ ist, dessen Aufgabe Reduktion ist, ist es nicht überraschend, daß Empfindungen, die auf physischer Ebene anscheinend unabhängig voneinander sind, auf höheren Ebenen des Geistes ihre Verwandtschaft offenbaren. Auf einem noch höheren Vorstellungsniveau würde sich zweifellos jene Einheit zeigen, die sich auf den unteren Ebenen zur Vielfalt der Sinne zerschlägt. (Raynor Johnson) Eine Rose ist nur deshalb eine Rose, weil der Mensch sie als solche sieht; ohne ihn wäre sie nur ein Muster aus Energiewirbeln. (E.H. Shattuk) |
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