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Zitate Erkenntnis (2)


Ehrlicherweise muß man zugeben, daß es keine Erkenntnis ohne Interesse gibt. Das heißt: Wir erkennen das, was wir erkennen wollen.
(Martin Henkel, Rolf Taubert, "Verstehen Sie mich bitte falsch")


In uns, im Innern der Person, die Träger des Bewußtseins ist, finden Erkenntnisprozesse und mentale Vorgänge statt, die sehr viel reicher sind, als das Bewußtsein wissen oder beschreiben kann.
(Tor Noerretranders, "Spüre die Welt")


"Ich fürchte, daß nichts von allem wirklich ist." "Das nennt man existentielle Angst und ist in der Regel nur ein Übergang zu einer neuen Erkenntnis."
(Jostein Gaarder, "Sophies Welt")


Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, daß wir es verstehen könnten, dann wären wir so dumm, daß wir es doch nicht verstehen würden.
(Jostein Gaarder, "Sophies Welt")


Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand leistet. Und nur im Kampf findet der Mensch zu sich selbst.
(Antoine de Saint-Exupéry)


Die Entwicklung der Symbolsprache öffnet den Weg zu einer anderen Evolution, die ein neues Reich entstehen ließ: das Reich der Kultur, der Ideen, der Erkenntnis.
(Jacques Monod, "Zufall und Notwendigkeit")


Man muß annehmen, daß beim neuzeitlichen Menschen zwischen der Symbolsprache und den Erkenntnisfunktionen, welche die Sprache hervorrufen und in ihr zum Ausdruck kommen, eine enge Symbiose besteht, die nur das Ergebnis einer langen gemeinsamen Evolution sein kann.
(Jacques Monod, "Zufall und Notwendigkeit")


Der Logiker könnte den Biologen voraussagen, daß seine Bemühungen, die gesamte Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu begreifen, aussichtslos sind, da kein logisches System imstande ist, seine eigene Struktur vollständig zu beschreiben. Der Hinweis käme allerdings zur falschen Zeit, weil wir von dieser absoluten Grenze der Erkenntnis noch weit entfernt sind.
(Jacques Monod, "Zufall und Notwendigkeit")


Was hilft die Erkenntnis, wenn die Kraft fehlt.
(Theodor Storm)








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